Vincent Guillemoteau

3 Wochenlang Gefangen in den Händen von Terroristen!

Anfang des Jahres 1993 war ich auf einer humanitären Mission im Westen Libyens unterwegs. Meine zwei Kollegen, unser Chauffeur und ich wollten gerade eine große Menge an Impfstoffen aus unserem Lager abholen als unser Pickup an einer Grenzkontrolle angehalten wurde.

Während des Bürgerkrieges ist so etwas nichts außergewöhnliches, die Pässe wurden jedes mal kontrolliert, je mehr man sich einem Dorf annäherte.

Festgehalten

Nachdem wir den Grenzkontrolleuren erklärten, warum wir uns auf dieser Strecke befanden – eine durch den Regen übelst kaputte Stecke – mussten wir darauf warten, dass die Militären oder Rebellen oder eher diese Kindersoldaten uns grünes Licht geben.

Die Antwort war aber deutlich und klar: ‘’ No way!’’, das heißt, ‘’Keine Chance, ihr werdet nicht weiterfahren, ihr bleibt hier!’’. Wir versuchten weiterhin zu drängen dennoch  bestanden sie auf ihr Verbot und wurden zunehmend aggressiver.

Unser Auto und unser Chauffeur wurden beschlagnahmt und es geschah was geschehen musste: Wir, drei europäischen humanitären Helfer, wurden gefangen genommen, mitten in der Natur – und wir hatten dies garnicht geahnt.

Wir wurden als Geiseln genommen, auf dieser Strassenkreuzung, am Rand einer feuchten, üppigen und majestätischen Regen Wald. Die Schönheit der Natur stand im extremen Gegensatz zu unserer Situation, die von Stunde zu Stunde schlimmer wurde…   Ich werde euch einige erniedrigende und beängstigende Momente ersparen…Hände auf den Rücken gebunden… eine Kalashnikov an den Kopf gehalten.  Ich sollte mit dem Pickup irgendwohin gebracht werden…um aus mir wer weiß was zu machen…aber Gott hatte es anders entschieden…Danke.

Gefangen

Wir rasten die Straße hinunter, wir fuhren fast 150 km die Stunde, saßen im Kofferraum, trotz des Ersatzreifens, die als Sitz dienen sollten, wurden wir hin und her geschmissen. Wir wurden ohne jegliche Erklärung in einem anderen Dorf ausgesetzt und entgingen sehr knapp dem Gefängnis…

Meine Kollegen und unser Chauffeur wurden in Freiheit gesetzt, doch für mich ging die Höllenfahrt weiter. Ich war zwischen mehreren Soldaten eingeklemmt, wieder in einem dachlosen Pickup, wir fuhren mit 180 km/h, entweichen nur knapp einen auf der Straße liegenden Baum. Die Soldaten fingen an zu trinken, die Alkoholflaschen gingen von Mund zu Mund.   Ich wagte es nicht, ein einziges Wort zu sagen, ich betete nur für mein Leben und erinnerte mich an die Ratschläge meiner zukünftige Frau, eine Christin, eine neugeborene Christin.

Eine Versprechung

Nachdem ich in einem anderen Dorf bei einer armen aber liebevollen Familie gesetzt wurde.

Da sagte ich Gott, dass ich Ihm mein ganzes Leben lang dienen würde, wenn er mir sicher die Freiheit wiedergeben würde!

Nachdem ich drei Wochen in Gefangenschaft verbracht hatte, wurde ich endlich in die Freiheit entlassen.

Warum erzähle ich euch diese geschichte?

Ich war ein gottlosen Sünder, ohne Meister, und nach einer langsamen aber tiefen persönlichen Reise habe ich mein Versprechen gehalten: Am 31. August 1997 nahm ich Jesus als meinen Retter und Herrn an, in Abidjan, an der Elfenbeinküste. Seitdem hat Gott nie aufgehört, mich und meine Familie zu segnen!

Gott zu kennen ist wirklich ein Privileg, Jesus zu lieben ist großartig!  

Heute bin ich ein Web-Missionär bei Top Chrétien, zuständig für Eglises Partenaires vom ConnaitreDieu.com und Teammitglied con MyStory.me Frankreich.

Ich würde mich sehr freuen, wenn du mit mir Kontakt nehmen möchtest! Fühle dich frei, ich werde da sein!

Bis Bald!

Vincent

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