Michael Steiner

Zäziwil, Switzerland

Meine Begegnung mit Gott!

Meine Kindheit verbrachte ich in einem Dorf am Rande des Emmentals, in Konolfingen. Meinen Eltern spielte der Glaube an Jesus Christus eine zentrale Rolle. Ich kann mich noch gut an den Abend erinnern, als ich meine Mutter zu mir ans Bett rief und ihr mitteilte, ich wolle mein Leben von nun an auch mit diesem Jesus leben. In einem einfachen Gebet lud ich Gott in mein Leben ein. Anschliessend zog meine Mutter aus einer kleinen Kiste einen Bibelvers mit folgender Aussage: Glücklich sind die nicht sehen und trotzdem glauben. (Johannes 20,29). Diese Worte begleiteten mich durch meine Schulzeit. Ich konnte vieles nicht «sehen», doch ich glaubte.

Mit zunehmendem Alter wuchsen meine Zweifel an der Gültigkeit meiner frühen Entscheidung. Mein blindes Vertrauen in diesen «unsichtbaren» Gott geriet ins Wanken. Auch schien mir Gott so fern. Ich fühlte, er sei hauptsächlich der Gott meiner Eltern und meiner Kirche. Ich sehnte mich nach einer tiefen persönlichen Beziehung.

Mit etwa 15 Jahren sass ich in einer Predigt. Den Inhalt der Predigt habe ich längst vergessen doch an etwas kann ich mich noch gut erinnern. Während der Predigt rief mich plötzlich eine innere Stimme: «Komm zu mir!» Ich wusste, dieser Ruf kommt von Gott.

Viele Jahre sind seit diesem Erlebnis vergangen. Doch dieser Ruf veränderte mein Leben.  Gott zeigte sich mir als persönlicher Gott, der sich für mein Leben interessiert. Die ersten persönlichen Begegnungen verwandelten sich in der Zwischenzeit in eine tiefe Beziehung. Ich bin unglaublich dankbar, dass ich Gott persönlich kennen darf. In ihm fand ich einen treuen Freund und Vater der mich liebt, mich führt und auch immer wieder zu mir spricht. Ihm kann ich vertrauen. Nebst seinem tiefen Frieden schenkte mir Gott auch die Gewissheit, dass ich ewiges Leben habe, und einmal bei ihm sein darf. 

 

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