Ulrich Täuber

Chemnitz, Germany

Was macht mich Glücklich?

“Was macht mich wirklich glücklich?” Ich habe gemerkt, das diese eigentlich simple Frage die Frage meines Lebens ist. 

Damit meine ich nicht, dass unbedingt alles perfekt sein muss, aber im tiefsten Inneren braucht es eine Zufriedenheit im Herzen. 

Als jüngerer Mensch habe ich immer gedacht, dass zu einem glücklichen Leben vor allem zwei Sachen dazu gehören:

Zum einen: Ich brauche gute Beziehungen: Gute Freunde mit denen ich mich gute Zeit verbringen kann, dazu auch eine Familie als ein Schutzraum für Vertrauen und Zusammenhalt.

Zum anderen Ein Job, eine Tätigkeit, die mich herausfordert und spannend ist, so dass ich weiß, ich tue etwas was wirklich Sinn macht und die Welt zumindest ein klein bisschen besser macht.

 

Damals habe ich eine Entscheidung getroffen bewusst als Christ zu leben und ich dachte, dass Gott schon dafür sorgen wird, dass mein Leben auch gelingt. 

Viele Jahre habe ich in dieser Haltung gelebt, dann aber vor ein paar Jahren habe ich allerdings gespürt, das funktioniert so nicht mehr. 

Auch wenn vieles von meinen Wünschen wahr geworden ist. Ich hatte eine Familie, einen Beruf der mir viel möglich machte. Ich wusste, ich tue Dinge, die wichtig sind. 

Aber trotzdem spürte ich ein mehr und mehr wachsende Unzufriedenheit. Manche Enttäuschungen  waren gekommen. Von Menschen war ich verletzt worden, vor allem von mir selbst. Und ich spürte in meinem Leben eine immer mehr wachsende Leere. 

Viele alte Fragen kamen neu wieder in mein Leben: Wer sind wirklich deine Freunde? Tust du die Dinge, die du wirklich gerne machst? Bist du nun wirklich zufrieden? 

Und in meinem Herzen spürte ich: “Nein, Ich bin es nicht”. 

Ich habe gemerkt die Antworten, die ich früher hatte, die funktionieren nicht mehr.

 

Dann fiel mir ein Bibelvers wieder ein, der mich schon eigentlich schon viele Jahre begleitete. Das bekannte erste Gebot “Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Göttern haben neben mir.” Den kann man ja sehr unter dem Aspekt verstehen. Da ist der Gott, der niemanden anderen neben sich duldet und mir sagt, was ich zu tun habe. Er der Boss, ich der Diener. Aber so habe ich den nicht verstanden. Vielmehr so, dass Gott zu mir sagt: He, ich bin dein Herr. Ich bin die Quelle, bei mir bekommst du was du brauchst. All deine Sehnsüchte, deine Bedürfnisse finden ihre Erfüllung bei mir und auch nur bei mir.

Und irgendwie hat das in meinem Herzen Klick gemacht. immer mehr kam da wieder Licht hinein.

Praktisch hat es bedeutet, dass ich mein Glück nicht von anderen abhängig mache, auch oder gerade nicht von denen, die mir nahe stehen. Außerdem habe ich bewusst die Sachen gemacht, die ich gerne machte, nicht unbedingt die Dinge, von denen ich dachte, dass ich sie tun muss. Bei dem, was ich tue, sei es im Job oder in der Freizeit, habe ich wieder neu das Genießen gelernt und darin Gott gefunden. Ob das nun Sport oder Musik ist, Whiskytastings oder wissenschaftliche Arbeiten. Dort, wo ich genießen kann, da werde ich glücklich und da bin ich auch Gott nah.

Wenn Du ähnliche Erlebnisse oder Fragen hast, dann würde es mich freuen von dir zu hören.

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