Simon Nachbur

Büren, Switzerland

Unsicherheit, Angst.. Wieso gerade ich?

Längere Haare, nicht die modernsten Kleider und zurückhaltend, dass war ich als ich in die siebte Klasse kam. Ich war also leichte Beute für die „coolen“ Kids und schnell hatte ich den Stempel „Neandertaler“ auf der Stirn. Ich erzählte niemandem davon. Ich sagte mir ich höre einfach nicht mehr hin und baute gegen aussen eine Mauer auf. Innerlich aber wurde ich immer unsicherer und ängstlicher. Als meine Schulzeit vorbei war, habe ich mir geschworen, dass wird nie wider vorkommen.

Ich sehnet mich nach Erfolg und Anerkennung, so änderte ich meinen Kleider Style total, aber die Unsicherheit war nicht einfach weg. In der Lehre als Fachmann Gesundheit bekam ich die Möglichkeit zu einer Gruppe zu gehören. Aber ich war auf einen Schlag auf der anderen Seite. Ich war plötzlich einer von den „Coolen“, die das Sagen hatten, dachte ich auf jeden fall. Ich habe andere Menschen fertig gemacht, obwohl ich es eigentlich mit meinem Glaube nicht vereinbaren konnte. Aber die Anerkennung und das „dazu gehören“ war mir wichtiger. 

Nicht ganz 2 Jahre später kam der 15. April 2011. Ich wurde 18 Jahre alt. Es sollte die beste und genialste Party geben, die es je gab. Ich kaufte extrem viel Alkohol, eine gute Soundanlage und mietete die Schützenhütte in Büren für diese Nacht. Ich wollte Anerkennung. Ich wollte die beste Party. Doch es kam alles aderst. Um 1:00 Uhr stand ich alleine in der verdreckten Hütte. Total enttäuscht und am Boden zerstört machte ich mich ans aufräumen. Ich steckte mein Handy an die Sound-Anlage und plötzlich kam mir ein Blitzgedanke: „Du hast doch noch eine Audio-Aufzeichnung von einem Jugendgottesdienst.“ Nach kurzem suchen fand ich sie auch. In dieser Nacht hörte ich mir diesen Jugendgottesdienst ganze zwei Mal an und ich kam zum Entschluss, ich probiere es jetzt zu 100% mit Gott oder sonst weiss ich auch nicht mehr weiter. Was ich wusste war, dass ich auf keinen Fall so weiter leben möchte.

Eine kurze Zwischenbemerkung sei erlaubt: Ich hatte das Privileg gläubige Eltern zu haben, die mich immer mit in den Gottesdienst genommen haben und mir den Glauben vorgelebt haben. Ich glaubte an Gott seit ich mich erinnern konnte, aber der Glaube war nicht wirklich relevant im Alltag für mich. 

Kurz nach meinem achtzehnten  Geburtstag änderte sich das. Ich wurde an einen christlichen Jugend Grossanlass eingeladen und ich hatte das Gefühl ich sollte gehen. Es kostete mich extrem viel Überwindung, da ich niemanden richtig kannte. Schlussendlich fuhr ich doch mit den andern Jugendlichen von der Chrischon-Gemeinde Liestal an diesen Event und Wow, was für ein Weekend!  Während dem wir christliche Songs gesungen haben, spürte ich Gott wie ich Ihn noch nie zuvor in meinem gesamten Leben gespürt habe! Es war eine Liebe und ein „angenommen sein“. „Ich liebe dich so wie du bist, ich habe dich so gewollt!“ Es war unbeschreiblich! Auch die Gemeinschaft mit den anderen Jugendlichen war genial, ich war einfach angenommen und einer von ihnen. Dieses Weekend veränderte mein Leben total, bis Heute! 

Klar, mein Minderwert war danach nicht einfach weg, aber ich konnte mit Gott und vielen tollen Leuten an mir arbeiten. Heute darf ich sagen, ich bin schon viel, viel weiter als vor 2 Jahren. Es ist enorm was alles passiert ist in meinem Leben und was ich schon alles mit Gott erleben durfte!

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