Marco Hofmann

Zofingen, Switzerland

Meine Freundin kriegst du nicht!

war mein erstes Gebet, das ich an Gott gerichtet habe – an dessen Existenz ich gar nicht glaubte. 

Mein Leben hatte bis dahin keine nennenswerten Berührungspunkte mit Gott, oder der Kirche. Ich habe mich darüber lustig gemacht, wenn Menschen glaubten, oder behaupteten, sie würden einen Gott kennen. Für mich Kategorie "Star Trek", "Elvis lebt", oder glaube ein Osterhasenfest feiern zu müssen. Ein bisschen gaga halt. Man muss das Leben in die Hand nehmen, da hilft dir höchstens mal die Lottogesellschaft oder Freund Zufall. Meistens muss man sich alles selber erarbeiten und erkämpfen. So war ich ganz zufrieden mit diesem Lebenskonzept, obwohl damit auch nicht alles funktionierte. Wie z.B. meine Beziehung zu meiner damaligen Freundin.

 

Angst und Depression

quälte sie und auch ich schaffte es nicht, ihr zu helfen. Dann geschah das Merkwürdige. Eine Freundin schleppte sie zu einer Gesprächsgruppe von frommen Leuten. Sie kommt zurück, beeindruckt, übersprudelnd, begeistert. Sie geht wieder hin-  und wieder. Die Ängste sind zwar noch da, aber Gott auch, wie sie sagte. Sie habe Jesus kennengelernt. Endlich Hoffnung, Leben, Friede… Stopp! Gehirnwäschealarm! Mein Sektenbarometer dreht im roten Bereich! Ich blase zum Angriff. Die Diskussionen, der Streit, das Argumentieren nahm kein Ende. Die Krise gross, meine Argumente auch, doch ihre Überzeugung unumstösslich. Es nervte mich extrem! Sie hat etwas, das ich nicht habe und schon gar nicht daran glaube, dass man es haben kann. Das muss aufhören! Mit ihr zu reden, erfolglos, also bereite ich mich vor, mit diesen Gehirnwäschetypen zu streiten. Wie? Sich einladen lassen und ihre argumentative Grundlage nehmen, die Bibel. Kurz gefragt, wo sie im Handbuch der frommen Angelegenheiten sind, schnappe ich mir so ein Bibelbuch und zieh mich damit zurück. Man muss sich ja vorbereiten.

 

Gesucht und gefunden worden

Die Bibelstelle zu finden war nicht einfach, wenn man zum ersten Mal so ein Ding in der Hand hält. Auf der Suche nach Johannes 3,16, rufe ich mein erstes Gebet aus: "Meine Freundin kriegst du nicht Gott! Ich erkläre dir den Kampf!"

Was dann geschah, war ein Ringen, um Leben und Tod! Es lässt sich kaum in Worte fassen, doch Gott war plötzlich da – die Worte die ich las wurden lebendig, persönlich und hörbar. Ich habe sehr schnell begriffen, dass ich keine Chance habe, mit meinen Argumenten. "Ohne Gott auf deiner Seite zu haben stirbst du" – schoss es, mit Panikgefühlen, durch mein ganzes Leben! Ohne eine Ahnung was ich tun soll, habe ich nach Hilfe geschrieen – nach ihm! Mein zweites Gebet; denn ich wusste instinktiv, dass er mir helfen will, wenn ich dies auch möchte. Im atemberaubendsten Moment meines Lebens trifft mich die Präsenz von Jesus – seine Liebe, sein Leben. Und es war mir so etwas von klar, dass er nun beide hatte: Meine damalige Freundin und heutige Frau Angie - und mich. In einem langen, manchmal beschwerlichen, aber immer lohnenden Weg, veränderte Jesus meinen Lebenslauf. Aus einer kurzen, intensiven Begegnung, wurde eine Lebens- und Liebesstory einer nicht aufhörenden Beziehung. Ohne Gott zu leben, das kenne ich – doch dahin will ich niemals zurück! Niemals zurück!

Vielleicht bist auch du ein Gegen-ihn-Kämpfer oder Gottsucher. Er lässt sich auf dich ein, wenn du es auch tust. Wage es! Gerne erzähle ich dir mehr von meinem Unterwegssein mit Jesus.

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