Philip Grafe

Ottendorf-Okrilla, Germany

Freude und Freiheit - geschenkt!

Ich führe ein gutes Leben, dachte ich. Es gab niemanden der mich nicht leiden konnte, ich war halbwegs gut in der Schule, sogar im Sport. In meiner Familie gab es kaum Streit und die Welt konnte ich mir selbst ganz gut erklären, auch ohne Gott.

Mit 11 oder 12 fragte mich mein bester Freund, ob ich nicht mal mit zu den Pfadfindern kommen wollte. Ich wollte nicht. Ich mochte es nicht, fremden Situationen ausgesetzt zu sein. Aber er fragte mich immer wieder, bis ich irgendwann widerwillig zusagte und mal in eine Gruppenstunde mitging. Es war nicht meins und doch ging ich jede Woche wieder hin. Mein Gruppenleiter, ein Christ, war ein beeindruckender Mensch, so strahlend, gelassen und freudig, das hat mich erstaunt. Er hatte etwas, was ich nicht hatte. Später ging ich in den Konfirmandenunterricht, weil mich das, was ich in der Gemeinschaft der Christen sah, interessierte. Und auch hier traf ich einen Mann, der das gleiche ausstrahlte, was ich auch bei meinem Gruppenleiter sah. Und sie redeten von Gott.

 Ich war nun schon eine Weile ab und zu unter Christen und in mir stieg die Frage auf, ab wann gehört man eigentlich dazu und „Bin ich nun eigentlich ein Christ?“. An einem Nachmittag im Konfirmandenunterricht fragte unser Pfarrer, wer sein Leben mit Gott festmachen will. Ohne groß zu überlegen, wusste ich: Ja, das will ich, denn ich wollte auch was diese beiden Menschen haben. Wir gingen mit noch zwei anderen in die Kirche vor den Altar und beteten gemeinsam ein Gebet in dem ich Gott sagte, dass ich zu ihm gehören will. Ich bat ihn um Vergebung für die Dinge die falsch laufen in meinem Leben und dankte ihm, dass er mich liebt.

Wieder daheim an meinem Schreibtisch versuchte ich, eine Veränderung in mir festzustellen. Irgendetwas regte sich in mir und doch schien alles beim Alten zu sein.

Erst viel später stelle ich selbst die Veränderung in meinem Leben fest. Ich hatte Gott um Vergebung für Dinge gebeten, die falsch laufen. Doch eigentlich fand ich mich ja ok. Aber Gott zeigte mir Bereiche in meinem Leben die nicht ok, die nicht gut sind. Im konkreten war das zu allererst das Thema Pornographie, was schon seitdem ich 10 oder 11 bin eine Rolle in meinem Leben spielt. Es nahm mich gefangen und ich saß oft stundenlang vorm PC um „die Erfüllung“ zu finden. Doch das einzige was ich danach immer fand, waren Scham und Leere und das Gefühl, wieder versagt zu haben. Aber mit Gottes Hilfe habe ich mich auf einem langen Weg weit davon entfernt. Es holt mich immer noch in schwachen Momenten ein, doch bin ich gewiss, dass Gott mich irgendwann komplett davon freimacht. Denn Gott schenkt mir Freiheit, er nimmt mich mit meinen Fehlern an und er hat mir diese Freude gegeben!

Und wenn du jetzt nicht stehen bleiben sondern mehr wissen willst, dann schreib mir doch einfach! Ich freue mich drauf. ?

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