Stefanie Bracher

Niederglatt, Switzerland

Selbstbefriedigung und Pornographie

Es hat mich schon als kleines Kind verfolgt, doch wusste ich nicht was ich mache. Erstaunlicher Weise wusste ich aber das es nichts Gutes war denn ich habe es immer im heimlich gemacht. Weil ich mich so schämte, erzählte ich es auch niemandem. Ich verbarg es im Dunkeln. Der Teufel konnte mich an der Nase herum führen wie er wollte.

Als ich älter geworden bin und später in die Oberstufe kam, fing ich an zu realisieren, was ich für ein Problem hatte, ich hatte ein Problem mit Selbstbefriedigung. Durch das ich wusste was ich eigentlich mache, wurde es nicht besser. Ich war süchtig und kam nicht davon weg. Im Gegenteil Pornographie wurde auch zu einem Problem. Wenn es mir wieder einmal schlecht ging, Stress hatte oder Liebeskummer und gerade niemand zuhause war, setze ich mich vor den Computer um mein Bedürfnis und den Kummer zu stillen. Ich wusste, dass das was ich tu, Gott ganz bestimmt nicht gefällt. Denn ich hatte immer ein sehr schlechtes Gewissen und hasste mich abgrundlos. Ich fragte mich selbst, was ich für einen Mensch bin der so was nur macht? In den Gemeinden, hat man nicht wirklich über dieses Thema gesprochen im Gegenteil es war eher ein Tabu Thema. Wenn dieses Thema einmal angesprochen wurde, war es immer an Männer gerichtet. Ich dachte mir nur:,, warum ist das nur an Männer gerichtet, ich habe genau dasselbe Problem. So konnte ich nie irgendwelche Hilfe erlangen oder einen Input hören, wie man davon frei käme, ich wusste ja schon das es da keine Medizin gäbe die das heilt, aber ich habe immer und immer wieder zu Gott gebetet und ihn gebeten mich frei zu machen. Doch es hat einfach nie geklappt.

 

Die erste Überwindung!!

Irgendwann habe ich mich überwunden es meiner besten Freundin zu erzählen, und ich merkte, dass es mir eigentlich gut tat es anderen Menschen mit zu teilen. Ich denke das war der erste kleine Schritt zur Heilung.  So habe ich es noch weiteren Freunden erzählt aber nie meiner Familie. Ich habe meine Sünde langsam ins Licht gebracht. Aber der Teufel hatte immer noch die Kontrolle über mich.

 

Der Anfang der Wende

Im Jahr 2013 bin ich nach Südafrika in eine Jüngerschaftsschule. Dort hat man sich die ersten vier Wochen nur mit sich und Gott abgegeben. Um die Vergangenheit aufzuräumen und Verletzungen, Schicksalsschläge usw. zu heilen. Ich habe irgendwann meinem Coach erzählt das ich ein Problem mit Selbstbefriedigung habe. Zu meinem erstaunen sagte sie mir, dass sie in ihrer Vergangeheit sich auch dadurch gekämpft hat. Und ich dachte mir nur: Wooow ich bin nicht die einzige!! Sie sagte mir, um frei zu werden muss ich diese tief verwurzelten Wurzel im Namen Jesus Christus ausreissen.

Später habe ich mich mit ihr hingesetzt und habe alles auf einen Zettel geschrieben das ich Gott und dem Teufel zu sagen hatte und habe in einem Gebet dieser Ursprung dieser Wurzel im Namen Jesus Christus ausgerissen.

Zum Schluss habe ich denn Zettel verbrannt als Zeichen, dass es hinter mir liegt und vergessen ist. Am Ende dieser vier Wochen bekamen wir alle die Gelegenheit unsere Ereignisse und Zeugnisse miteinander zu teilen. Wir sassen alle in einem riesigen Kreis. Ich sass da mi feuchten Händen und mit Herzklopfen. Ich hörte eine hämmernde Stimme, die mir immer wieder sagte, dass ich es allen erzählen sollte. Ich sagte zu dieser Stimme, dass ich solche Angst hätte und das etwas gewaltiges passieren musste, das ich DAS allen erzählen werde. Als ich aufschaute schaute mich ein Leiter auf der anderen Seite erwartungsvoll auf, zeigte mit dem Finger auf mich und nickte mit dem Kopf. Ich dachte er meint meine Nachbarin, aber nein er hat mich gemeint. Denn ich zeigte mit dem Finger auf mich selbst und er nickte noch mehr. Ich dachte nur WOW Gott, dass ist ja mal eine Antwort. Denn dieser Leiter hatte keine Ahnung davon was ich zu sagen hatte und das ich gerade betete, dass Gott etwas geschehen lässt das ich DAS mit den anderen Teile.

 

ermutigend für mich...

Ich habe mich dann vor allen hingestellt und es allen erzählt. Es war gewaltig. Nach dieser Session, sind viele Frauen zu mir hingekommen und haben mir gesagt:,, Danke vielmals das du aufgestanden bist und das erzählt hast, denn ich habe genau dasselbe Problem, aber ich komme nicht davon weg. Dieses Feedback hat in mir etwas geweckt. Ich wusste, dass Gott mich benutzen möchte, dass ich dies weiter erzähle und andere Frauen dazu ermutige, dass sie auch frei werden können. Denn Gott hat mich auch frei gemacht.

Als ich zuhause war konnte ich es meiner ganzen Familie erzählen und das war denke ich der Punkt an dem die kleineren Wurzeln noch ganz abstarben. Denn meine Sünde und Unreinheit war jetzt ganz im Licht.

Der Lead Sänger von Tenth Avenue North hat einmal gesagt: Das letzte dass wir tun können ist, es unserer Familie zu erzählen. Denn wir denken das wir es selbst können und das wir es selbst schaffen. Aber so werden wir nicht frei. Eine Freundin hat auch mal gesagt, dass wenn wir die Sünde im Dunkeln verbergen, also nicht weiter erzählen, vor allem unseren nächsten Freunden und am Ende unserer Familie, dann wird der Teufel noch immer die Macht über uns haben. Aber sobald wir es in das Licht bringen und es im Namen Jesus Christus brechen, dann werden wir frei!!!

Es liegt hinter mir, doch...

Ich bin Gott so dankbar, was er in meinen Leben bewirkt hat und das er mich befreit hat, auch wenn ich heute noch in Versuchung geraten kann, doch versuche ich dieser Versuchung aus dem Weg zu gehen. Mit meiner Geschichte möchte ich vorallem alle Frauen ermutigen, dass sie nicht die einzigen sind und langsam, kleine Schritte in die Heilung machen können!

 

Wenn dir meine Geschichte gefallen hat und noch mehr wissen möchtest oder mir deine erzählen willst dann schreib mir doch. Ich freue mich!!!

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