Lea Blattner

Basel, Switzerland

Frei von Hass

Ich möchte euch heute meine geschichte erzählen. Wie Jesus bei mir aus suizidalität Lebensfreude machte.

in Name ist Lea, ich kam am 01.09.1993 als zweites von zwei Kindern zur Welt. Meine Eltern waren Christen Jedoch lebten sie das nicht was sie erzählten von den christlichen Werten. Deshalb war ich immer schon ziemlich kritisch gegenüber dem Christentum eingestellt.

 

Meine Kindheit war nicht gerade einfach Ich wurde bereits ab der ersten Klasse gemobbt und zwar ziemlich schlimm. Ich hatte zwei gute Freunde. Nennen wir sie hier Daniel und Michael.

 

Im Alter von 8 Jahren wurde ich vom Vater von Daniel Vergewaltigt. Es geschah nicht nur einmal. Ich redete nur mit Michael darüber. Meine Eltern habe ich es nie gesagt. Ich verdrängte alles. für mich war es schlimm. Jeden Tag wurde ich in der Schule verletzt. Seelisch aber auch physisch. Mein Ausgleich war es Sport zu betreiben. In unserem Quartier hatte es ein paar ältere Jungs mit denen ich Fussball spielte. Als ich 12 war vergewaltigten mich auch diese Jungs. Zuhause hatte ich immer streit mit meinen Eltern. Es ging mir immer schlechter. Ich fing mich an zu ritzen und versuchte mich zwei Mal umzubringen. An Weihnachten 2007 wurde bei Michael (er war damals 13) ein bösartiger Hirntumor festgestellt. Sie versuchten zu operieren, konnten aber nur 80% des Tumors entfernen. Die restlichen 20% wuchsen und töteten in am 19.02.2008 schliesslich nach langer Leidenszeit.

 

Im Sommer als ich 15 war ging ich in ein christliches Lager und entschied mich dort für ein Leben mit Jesus. Als ich nach dem Lager heimkam, teilten mir meine Eltern mit dass sie nicht mehr mit mir fertig wurden und ich ihn ein Heim musste. Ich lebte ca. ein Jahr dort als mir alles zu viel wurde. Ich wollte mich umzubringen. Leider ahnten es die Angestellten des Heimes zu früh und wiesen mich in die geschlossene Psychiatrie ein in welcher mir das Borderline Syndrom diagnostiziert wurde. Die Zeit war der Horror. Ich wurde medikamentös ruhig gestellt dass ich teilweise bis zu vier Tage praktisch durchschlief. Ich wurde ruhig gespritzt. Das hiess dass jeweils circa bis zu acht Personen kamen, mich festhielten und einer mir eine Spritze verabreichten. Danach wurde ich jeweils ans Bett fixiert. Das heisst meine Arme, Beine, mein Buch und teilweise mein Kopf, wurden an das Bett gebunden dass ich bewegungsunfähig wurde. Meine Schnitte wurden immer tiefer. Ich war teilweise jeden Tag im Notfall um meine Schnitte zu nähen. Teils brauchte es über 100 Stiche. Ich versuchte mir sehr oft das Leben zu nehmen. Bei einem Versuch, schnitt ich mir nicht nur die Pulsader auf, sondern erwischte noch eine Nervenbahn. Das Ergebnis war, dass ich bis heute zwei meiner Finger nicht spüre und auch nie wieder spüren werde. Ich war insgesamt 2 Jahre in der Klinik. In dieser Zeit wollte ich nichts mehr mit Gott zu tun haben für mich war meine Zeit als Christ vorbei. Kurz als ich aus der Klinik kam wurde ich nochmals vergewaltigt. Ich kannte den Mann nicht. Er war ein Farbiger. Ich suchte überall meine innere Erfüllung. Ich begann Drogen zu nehmen zuerst nur Marihuana später aber stärkeres. Hauptsächlich Kokain. Im den Momentan als ich auf dem Trip war fühlte ich mich glücklich. Um das Geld aufzutreiben, tat ich Dinge die uch nie wieder tun würde!

 

Eines Tage lernte ich eine Frau kennen die mein Leben für immer verändern würde. Sie heisst Déborah Rosenkranz. Sie ist eine christliche Sängerin und litt früher unter Magersucht. Déborah veränderte mich total. Sie lehrte mich Jesus zu lieben. Ich ging unterdessen in die gleiche Gemeinde wie sie. Eine Gemeinde, die mit mit ihrer bedingungslosen Annahme so viel gab und immer noch gibt, was ich früher nie kannte. Ich darf jeden Sonntag im Gottesdienst wieder ein Stückchen mehr verändert werden. Eines Abends kam eine Frau zu uns in den Gottesdienst und erzählte uns wie sie mit dem Tod ihrer Tochter umging, welche ermordet wurde. In mir kam an diesem Abend alles wieder rauf was früher geschah in meinem Leben. Ich weinte hemmungslos, ich konnte nicht mehr. Es kamen einige Leute zu mir und beteten für mich. Ich spürte Gott wie ich ihn noch nie spürte. Seit diesem Abend bin ich nicht mehr dieselbe. Ich wurde frei von den Drogen. Ich schneide mich nicht mehr. Jesus befreite mich. Wenn ich heute zurückschaue, blicke ich auf 13 Suizidversuche zurück und durch jeden einzelnen wurde ich von Jesus getragen.

 

Ich will mir nichts vormachen, es ist gut möglich dass es wieder schwere Zeiten geben wird. Aber in diesen Zeiten werde ich einen festen Halt in Jesus haben. Und viele Menschen in der Gemeinde die mit mir vorwärts gehen und mich ermutigen nicht aufzugeben. 

 

Schreibe mir doch, wenn dich etwas wundernimmt oder du dich in Teilen dieser Geschichte wiedererkannt hast.

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