Johannes Stroh

Enns, Austria

Von tun müssen zu es ist getan

Damals...

Ich bin aufgewachsen mit einem guten Verständnis von Gut und Böse, Richtig und Falsch und was Gott gefällt und was nicht. Das war der Maßstab nach dem ich mein Leben gerichtet habe und an dem ich mich gemessen habe, den ich aber nie erreichen konnte. Besonders bemerkbar gemacht hat sich das in meiner Beziehung zu meiner Mutter, mit der ich sehr zerstritten war. Das ging soweit, dass ich teilweise keine zehn Minuten mit ihr reden konnte ohne zu explodieren. Weglaufen habe ich lange in Erwägung gezogen und geplant, zeitweise war ich soweit dass ich meine Eltern umbringen wollte. Mir war komplett bewusst dass das falsch war und ich wollte es auch nicht, aber ich hatte keinen Ausweg, man könnte sagen ich war ohnmächtig.

Turn-around

In der Zeit habe ich angefangen Gott zu hinterfragen, warum er mir nicht hilft zu tun was Ihm gefällt und meine Beziehung zu meiner Mutter wieder herzustellen. Mir ist klar geworden, dass ich eigentlich keine Beziehung zu Gott hatte. Ich habe versucht ihm zu gefallen, indem ich seine Gesetze halte und gutes tue. Aber ich habe Ihn nie persönlich gekannt. Im Sommer war ich auf einem christlichen Camp und dort hab ich zum ersten Mal gehört was die Bibel über Gott sagt. Dass Jesus am Kreuz gestorben ist und dadurch meine Fehler vergeben sind. Ich muss nicht mehr einen Maßstab erreichen um Gott zu gefallen, weil ich durch Jesus zu Gott kommen kann und ihm gefalle. Er liebt mich so wie ich bin, mit allen Macken. Das hat eine riesige Last von mir genommen und ich habe ihm mein Leben anvertraut und begonnen ihn persönlich kennenzulernen.

Heute

Dadurch hat sich viel verändert, besonders aber hat er mich geändert, wo ich nicht fähig dazu war. Heute versteh ich mich wunderbar mit meiner Mutter, wir reden Stundenlang und haben uns gern. Das heißt nicht dass alles perfekt ist, wir sind noch immer sehr verschieden und haben unterschiedliche Ansichten über Dinge. Aber der Hass, der tötet, ist nicht mehr da, stattdessen können wir uns liebevoll begegnen und unsere Differenzen haben keine Macht mehr über unsere Beziehung. 

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