andrea Schönenberger

Wiezikon, Switzerland

...verlorene Tochter...

Vieles rund um den Glauben hat mich abgeschreckt, vieles hatte ich nicht verstanden. Was manche predigten oder schrieben machte mich sauer und so manches machte mir Angst.

Dies nur, weil ich vieles über diesen Jesus nicht wusste. Vielleicht denkst du, das kann doch alles nicht wahr sein. Vielleicht hast du recht und die Gläubigen vergeuden ihr Leben. Doch ich möchte dich fragen, was ist, wenn es wahr ist?

Trotz Unsicherheit habe ich viele Jahre zuvor mein Leben - mit einem einfachen aber ehrlichen Gebet- Jesus anvertraut. Dieser Akt war nicht spektakulär aber ich fühlte tiefen Frieden und echte Freude. (Leider lässt sich das nicht genau erklären, nur erleben.) Ich brannte für Gott, durfte mich seine Tochter nennen. Da mir die Kath. Kirche zu langweilig war suchte ich eine Freikirche in der Nähe. Jedoch durfte ich damals keine besuchen da ich noch Minderjährig war.

Ich wurde lauwarm was den Glauben anging.

Somit liess ich diesen Jesus wieder fallen, es war nichts was mich hätte am Glauben halten können. Keine Menschen, kein Gottesdienst, kein Gotteserlebnis. Ich geriet auf Abwege, tanzte jedes Wochenende an mehreren Technopartys. Nahm Drogen, suchte Anerkennung und genoss die Aufmerksamkeit anderer Männer..

Irgendwann war ich es Leid nur für das Wochenende zu leben, viel Geld auszugeben, zu lügen, viele, verschiedene Männer...

Einmal besuchte uns mein Bruder Zuhause, er war damals Zeuge als ich das Gebet sprach. Ich wollte ihn begrüssen, doch er wehrte den Begrüssungskuss dezent ab. Aber dieses Ereignis traf mich tief.  Es traf es mich wie ein Blitz, mein einziger Gedanke in diesem Moment war - Gott kennt dich nicht mehr!

Ja, ich hatte zwei Leben, zwei Gesichter, ich bin lau geworden! Was wollte ich nun, ein Leben ganz mit Jesus oder ganz ohne Jesus?!

Zischenzeitlich bin ich Volljährig geworden, somit durfte ich eine Freikirche aufsuchen und dies tat ich auch... Fühlte mich angenommen, es war echt, es war ehrlich. Mein Freund blieb Sonntag für Sonntag im heimischen, warmen Bett und ich machte mich auf in den Gottesdienst. Es war das einzige was mich erfüllte.... und noch heute tut!

In der Zwischenzeit habe ich viel mit Jesus erlebt, mein damaliger Freund ist nun mein Mann und wir haben drei Kinder, welche gerne jeden Sonntag mit uns in die Freie Christengemeinde kommen.

- Tönt nach Happyend, jedoch ist uns vieles nicht erspart geblieben, das verspricht uns Jesus nicht aber er ist real und er liebt dich so sehr, dass er sein Leben für dich hingab - und er hätte es auch nur für dich getan!

Danke Gott, dass du deine verlorene Tochter gesucht und wieder gefunden hast!

-Mich-

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